REZENSIONEN

Das Buch macht Mut

Als Nichtbetroffene finde ich, dass auch Wir das Buch unbedingt lesen sollten! Denn es geht auch darum, dass man die Hoffnung nicht verlieren darf, selbst wenn das Leben hoffnungslos erscheint. Dass ein negativer Einschnitt in ein Leben nicht aussichtslos sein muß. Diese eindrückliche Lebensgeschichte macht Mut!!!!! Aber es geht auch um einen respektvollen Umgang mit unseren Mitmenschen! Das Buch gewährt uns den schonungslosen Einblick in ein Menschen-Schicksal, mit allem drum und dran, und gibt uns die Chance, übereilte Vorurteile abzubauen. Ich hoffe noch mehr von der Autorin lesen zu dürfen

Thalia

Inspiration und Hoffnung

Tolles Buch zum Thema Long Covid und ME/Cfs. Zum Glück kein weiteres how-to-Buch, sondern eine wunderbare Geschichte von Hoffnung, Trauer und Liebe die einfach nur inspiriert. Der Fond ist perfekt für Betroffene, es wurde wirklich an alles Gedacht!

Hugendubel

Das sollten ALLE lesen

Als selbst Betroffene war ich neugierig, wie es die Autorin erlebt hat. Konnte ich vier Jahre aufgrund der Symptome kein Buch mehr lesen, so habe ich es aufgrund der an uns angepassten Gliederung und mit Hilfe eines Leselineals wieder erlernt. Das ist so viel Wert umd macht Hoffnung, auch alles andere irgendwann bezwingen zu können. Ich danke ihr für dieses Buch! Viele Gedanken kommen mir so unglaublich bekannt vor und einigen Gedanken, die ich bisher nicht richtig greifen konnte, hat sie die passenden Worte verliehen. Sowohl für Betroffene, als auch jeden, der jemanden kennt, der betroffen ist, eine Empfehlung von Herzen.

HEYMANN

Berührend

Ein tolles Buch. Ging mir sehr nahe.

Amazon

Ich war bewegt, überrascht, tief berührt

Dieses Werk hat mich auf eine unerwartete Weise gepackt. Obwohl ich selbst nicht erkrankt bin, kenne ich mehrere Menschen, die mit den Folgen von Long Covid leben müssen. Beim Lesen habe ich zum ersten Mal wirklich nachvollziehen können, wie vielschichtig und belastend diese Krankheit sein kann – etwas, das man von außen oft kaum begreift.

Die Autorin schildert ihre Erlebnisse eindrucksvoll, schonungslos ehrlich und gleichzeitig mit einer Leichtigkeit, die manchmal sogar zum Schmunzeln bringt. Gerade dieser Wechsel aus Ernsthaftigkeit und Humor macht das Buch besonders.

Für mich war es eine Lektüre voller Emotionen: ich war bewegt, überrascht, tief berührt – und konnte kaum aufhören zu lesen. Ein intensives, lesenswertes Buch, das lange nachhallt.

Amazon

Dieses Buch hat einfach alles

Diese Buch ist jeden Cent wert und ich möchte der Autorin danken und sie zu ihrem Werk beglückwünschen. Toll geschrieben! Und eindringlich in diesen teils kurzen Sätzen, die die Auswirkungen der Krankheit widerspiegeln. Ihre Erfahrungen mit Long Covid, den Auswirkungen, Symptomen, der Bubble und der Gesellschaft sind absolut aufschlussreich. Sie nimmt einen an die Hand und führt durch dieses Kapitel ihres Lebens, wobei man mit ihr mitfühlt. Ich habe dadurch erst einiges so richtig begriffen.

genialokal.de

ABSOLUTE KAUF- UND LESEEMPFEHLUNG

Die Erfahrungen der Autorin sind schrecklich, das Erlebte grauenhaft … und doch schreibt sie ein Buch voller Hoffnung. Unglaublich authentischer Schreibstil gepaart mit Witz und Wahrheit. Sowohl für Betroffene als auch Nichtbetroffene eine Bereicherung!

Lesejury

Ich habe gelacht, ich habe geweint und bin in die wahre Geschichte total eingetaucht. Gut geschrieben, toll wiedergegeben, schlimme Erfahrungen und so wertvoll, darüber zu schreiben und zu lesen. Klare Kaufempfehlung!

Hugendubel

Oh not another Long Covid Story? Doch – anders.


Oh not another Long Covid Story!? Nein. Und genau das ist der Punkt. Dieses Buch kann mehr, als der plakative Titel zunächst vermuten lässt. Wer eine Tirade erwartet, eine wütende Abrechnung oder ein Anklageschreiben mit erhobenem Zeigefinger, wird überrascht sein. Sabina Mari gelingt etwas Seltenes: eine sanfte Form der Gesellschaft Long Covid näherzubringen – ohne zu belehren, ohne Schuld zuzuweisen. Mehr Poetik als Polemik. Mehr Mensch als Meinung. Von einem gelungenen Vorwort bis hin zum lebensbejahenden Schlusskapitel entfaltet sich ein Text, der in das Erleben hineinführt – nicht in erster Linie in Zahlen, Studien oder medizinische Debatten, sondern in die menschliche Dimension einer Erkrankung, die für viele unsichtbar bleibt. Anhand eines persönlichen Verlaufs entfaltet sich eine weites Spektrum dessen, was diese Erkrankung darüber hinaus bedeuten kann – von Schwerstbetroffenen abgesehen.

Als Soziologin lese ich dieses Buch darüber hinaus nicht nur als persönliche Erzählung, sondern als gesellschaftlichen Spiegel. Es macht die strukturelle Unsichtbarkeit von Long Covid und ME/CFS sichtbar – in einem für Nicht-Betroffene erträglichen, angemessenen Ausmaß. Genau darin liegt seine Kraft. Es schlägt eine Brücke: von der teils schwer erlebbaren Realität der Erkrankten hin zu jenen, die davon (noch) unberührt sind. Und ja, so funktioniert Betroffenheit – sie ist perspektivisch. Aber eine aufgeklärte Gesellschaft sollte dennoch in der Lage sein, systematisch und informiert mit solchen Krankheitsbildern umzugehen. Davon sind wir bislang weit entfernt. Dieses Buch wird zum Sprachrohr – ohne laut zu sein. Sabina Mari zeichnet starke, atmosphärische Bilder, die diesen Krankheitsbildern ein Gesicht geben. Ein Gesicht, das sich nicht festschreiben lässt, sondern das sich – wie ein Puzzle – aus Facetten zusammensetzt: Erschöpfung, kognitive Einbrüche, Hoffnung, Isolation, leise Widerständigkeit. Sie beschreibt das subjektive Leid mit einer Klarheit, die weder dramatisiert noch relativiert. Und gerade diese Klarheit tut gut. Sie stößt bei Betroffenen – bewusst oder unbewusst – einen Verarbeitungsprozess an. Weil endlich Worte da sind für das, was oft nur diffus gespürt wird. Das Buch ist alles andere als eine Liste von Do’s und Don’ts.

Es ist kein Ratgeber im klassischen Sinne. Es ist die Erzählung eines Prozesses. Von vielen kleinen Schritten. Von einem Wandel. Von einem Genesungsweg, in dem es nicht primär um Werkzeuge geht, sondern um Entwicklung. Um Selbstermächtigung. Um die Rückbindung an den eigenen Körper und das eigene Tempo. Besonders stark ist der Perspektivwechsel im Schlusskapitel: Die Frage „Wann werde ich wieder so wie früher?“ wird nicht beantwortet, indem eine Rückkehr versprochen wird – sondern indem sie neu gerahmt wird. Es geht nicht um Wiederherstellung im Sinne von Leistung oder gesellschaftlicher Funktionalität, sondern um eine tiefgehende Veränderung, die einen unbedingten Wunsch nach Gesundheit und Lebensqualität freilegt. Ein Geschenk vielleicht – aber eines, das sich nicht von Beginn an als solches erkennen lässt.

Aus soziologischer Perspektive berührt das Buch zentrale Themen unserer Zeit: Leistungsnormen, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Körper als gesellschaftlich gerahmte Erwartungsfläche, Vulnerabilität als Erkenntnisquelle. Verletzlichkeit wird hier nicht als Schwäche inszeniert, sondern als Ort der Wahrheit. Als Möglichkeit, sich selbst und gesellschaftliche Strukturen neu zu begreifen. Und genau deshalb ist dieses Buch nicht nur für die Long-Covid- oder ME/CFS-Bubble relevant. Es impliziert andere chronische Erkrankungen. Es berührt Fragen von Anerkennung, Solidarität und struktureller Verantwortung. Es schärft Zusammenhänge, trifft Punkte, macht blinde Flecken sichtbar. Eigentlich sollte es jede*r lesen. Nicht, um belehrt zu werden. Sondern um zu verstehen. Und vielleicht, um etwas zu verändern.

Orell-Füssli

Weitere Rezensionen können bei diversen Buchhändlern wie
Orell Füssli, Hugendubel, Dussmann, Amazon etc. eingesehen werden.